Leserbrief zum Thema: Gespräch mit dem Elternbeirat suchen
Verschiedene im Artikel von Peter Bierl wiedergegebene Aussagen bedürfen einer Richtigstellung.
Die Behauptung, ich würde nicht das Gespräch mit dem Elternbeirat suchen, insbesondere keinen gemeinsamen Termin wahrnehmen ist falsch. Es gab bereits mehrere Gespräche. Wer allerdings Berufstätige zwei Tage vor einem Termin hierzu einlädt, wünscht sich in Wahrheit gar keine Teilnahme. Richtig ist auch, dass ich meine Aufmerksamkeit auf alle siebzehn Schulen in gleicher Weise richte.
Dem Elternbeirat des Viscardi-Gymnasiums wurde mehrfach -auch durch mich persönlich- erläutert, dass die Schule in der Prioritäten-Liste des Landkreises ganz oben steht. Aufgrund der schwierigen Finanzlage ist aber trotzdem nicht sicher, ob die Wünsche des Elternbeirates vollständig zu erfüllen sind. Der Kreistag wird sich hiermit im Zuge der Haushaltsberatungen befassen. Dem Ergebnis kann ich nicht vorgreifen. Ich persönlich werde mich in meiner Entscheidung davon leiten lassen, welche Maßnahme am nötigsten ist und in welchem Umfang die Gemeinden mit der Bezahlung der Kreisumlage belastet werden können. Es gibt hierbei weder einen grundsätzlichen Vorrang der gemeindlichen Projekte noch einen solchen der Kreisprojekte. Vielmehr muss eine seriöse Verteilung der Lasten angestrebt werden. Von dieser vernünftigen Abwägung wird mich weder die Lautstärke abhalten, mit der Forderungen geäußert werden noch Kreisräte, die sich populistisch derartigen Aktionen anschließen.
Mit freundlichen Grüßen
