In einem Schreiben an die Olchinger Gemeinderätin Maria Hartl teilt Bocklet außerdem mit, dass derzeit das Staatliche Bauamt mit der Erarbeitung der Stellungnahme zu einer Vielzahl von Einwänden befasst ist, die zur Planung der Süd-West-Umgehung vorgebracht worden sind. Das hat auch zu einer Verzögerung des Abschlusses der Arbeiten geführt. Nun soll die Stellungnahme des Staatlichen Bauamtes am 11. Januar 2010 an die Regierung von Oberbayern gehen. Nicht berücksichtigt werden konnte dabei die Frage der Existenzgefährdung von Landwirten durch den Bau der Süd-West- Umgehung, weil es zu Verzögerungen bei den Betroffenen gekommen ist. Die Stellungnahme dazu soll nun so schnell wie möglich nachgereicht werden, dann könnte die Regierung von Oberbayern den Erörterungstermin noch im Laufe des ersten Halbjahres 2010 durchführen.

Kritisch merkte der Stimmkreisabgeordnete an, dass es bereits mehrmals bei der Planung zu Verzögerungen gekommen ist. Zuletzt hat das Auftreten des Kiebitz auf der Planungstrasse dazu geführt, dass artenschutzrechtlich im Rahmen der Tektur nachgebessert werden musste. Es sei nun an der Zeit, so Bocklet, die Planung der Süd-West- Umgehung zu einem rechtsverbindlichen Abschluss zu bringen. Der Landtagsvizepräsident sagte Frau Hartl zu, sich bei der Regierung von Oberbayern nach dem Erörterungstermin dafür einzusetzen, dass noch in diesem Jahre der Planfeststellungsbeschluss erlassen wird.